Was heißt eigentlich...

HTML
CSS
PHP
JavaScript
Flash
RSS
XML
Blog
Wiki
CMS
Plugins
Frames und Tabellen
Browser
Webspace
Web-Provider
Domain
URL
Hyperlink
.htaccess

HTML

Hypertext Markup Language. Der "Traktor" des Internet. Praktisch alles was Sie je im Internet gesehen haben basiert darauf - egal wodurch der Code erstellt wurde. Wird durch einen Browser interpretiert sprich am Bildschirm angezeigt. Damit machbar: Text mit Schriftformatierung, Bilder und Farben. Nachteil: für sich alleine statisch.

CSS

Cascading Style Sheets. HTML bildet die Basis, CSS macht das Layout. Damit können die Informationen wie eine Internetseite aussieht bequem zentral verwaltet werden und müssen nicht in jeder Seite einzeln eingegeben werden. Erweiterte Möglichkeiten des Layouts sowie des Verhaltens und Überlagerns von HTML.

PHP

Rekursives Backronym (nicht lachen, das Wort gibt's wirklich) für "PHP: Hypertext Preprocessor", ursprünglich "Personal Home Page Tools". Eine Scriptsprache, sehr gängig für ganze CMS-Systeme, Foren, Datenbanken, Onlineshops...etc. Voll dynamisch, d.h. der für die Anzeige benötigte HTML-Code wird von diesem programmierten Code bei Bedarf sprich Eingabe oder Klick erstellt. Unendliche Möglichkeiten, nur leider: auch wenn das Hinzufügen von Text und Bildern in Webseiten damit leicht wird: die Grundlage ist für Laien nicht wartbar. 

JavaScript

Eine objektorientierte Skriptsprache. Wird meistens für dynamische Effekte wie Menüs oder Bildwechsel eingesetzt. Wie bei allen Programmierungen: man kann fast alles machen, sollte es aber nicht. Führt zu lästigen Sichrheitswarnungen im Internet-Explorer. Nicht ganz so kompliziert wie PHP, setzt aber trotzdem einiges an Programmierkenntnissen voraus.  

Flash

Animationen, interaktive Inhalte, Filme..all dass zu erstellen wird mit Flash möglich. Bringt Sound und Bewegung in die Seiten. Ganze Homepages damit zu programmieren geht zwar, belastet aber Rechner und Internetverbindung über Gebühr. In Maßen verwendet, zum Beispiel für Menüs und kurze Filme eine gute Idee.

RSS

Really Simple Syndication. Eine Kombination aus Php und XML, dafür gedacht Texte, Bilder, aber auch Musik schnell und einfach ins Internet zu stellen, plus der Funktion dass ein Leser diese Artikel abonnieren kann ohne dafür eine Mailadrese bekannt geben zu müssen. Voraussetzung: Firefox oder IE7 als Browser. Jedes Weblog funktioniert auf dieser Basis. 

XML

Extensible Markup Language. Ein Datensatzformat, von der Struktur her stark an HTML angelehnt. Kann zum abspeichert aller Dokumentarten verwendet werden, sehr universell. Wird auch bei Weblogs verwendet.

Blog

Ein Weblog (engl. Wortkreuzung aus Web und Log), oft einfach nur Blog genannt, ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet und stellt derzeit die für Laien einfachste und schnellste Art dar, Texte und Bilder ins Internet zu bringen. Siehe auch RSS.

Wiki

Ein Wiki, auch WikiWiki und WikiWeb genannt, ist eine im World Wide Web oder einem anderen Hypertext-System verfügbare Seitensammlung, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden kann. Wikis ähneln damit Content-Management-Systemen. Der Name stammt von wikiwiki, dem hawaiianischen Wort für „schnell“. Wie bei Hypertexten üblich, sind die einzelnen Seiten und Artikel eines Wikis durch Querverweise (Links) miteinander verbunden. Dazu gibt es in der Regel eine Bearbeitungsfunktion, die ein Eingabefenster öffnet, in dem der Text des Artikels bearbeitet werden kann. Mit der Änderbarkeit der einzelnen Seiten durch jedermann wird eine ursprüngliche und zuvor nicht verwirklichte Idee des World Wide Web realisiert. Die Wiki-Software kann aber auch in Intranets oder auf privaten Rechnern eingesetzt werden. Ein oft gebrachter Einwand gegenüber Wikis besteht in der Möglichkeit des Vandalismus. Bei typischer Wiki-Software ist es Benutzern jedoch möglich, von Vandalen durchgeführte Zerstörungen durch den Aufruf unzerstörter Fassungen der betroffenen Seiten zu beheben. Eine Untersuchung des IBM Watson Research Center ergab, dass dies bei der wikipedia.org durchschnittlich in weniger als 3 Minuten geschieht. (mit freundlicher Unterstützung von Wikipedia,)

CMS

Content Management System. Meist PHP-basierende Internet-Baukästen, mit denen man eine einfache Website erstellen kann. Ermöglicht es dem Benutzer innerhalb festgelegter Grenzen schnell und einfach Text und Bilder ins Internet zu bringen. Wie bei jeder PHP-Anwendung ist es aber schwer bis sehr, sehr kompliziert in die Grundlagen einzugreifen sollte diese Basis nicht ihren Wünschen entsprechen.

Plugins

Grundsätzlich können Browser nur HTML darstellen, dafür wurden sie programmiert. Da aber auch Bilder, Tabellen, PDF's und Filme und unzählige andere Formate heute Bestandteil des Internet sind, verwendet man Programmzusätze um die Darstellungs-Möglichkeiten zu erweitern.

Frames und Tabellen

Vor CSS ein gängiges Mittel um Text und Bilder auf einer Webseite richtig zu plazieren. Mit Frames wurde einfach die angezeigte Seite in mehrere Seiten unterteilt, was aber zu haarsträubenden Ergebnissen in Suchmaschinen führte weil diese den, für Menschen klaren, Zusammenhang nicht herstellen können. 

Mit Tabellen war zwar alles auf einer Seite, aber nicht barrierefrei (also z.B. für Blinde nicht zusammenhängend vorlesbar). Außerdem haben Tabellen den Nachteil erst angezeigt zu werden wenn der ganze Inhalt vollständig heruntergeladen ist...richtig angewendet trotzdem noch ein probates Mittel zur Gliederung von Webseiten.

Browser

Webbrowser (oder allgemein auch Browser genannt) (engl. für "Stöberer") sind spezielle Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im World Wide Web. Das Durchstöbern des World Wide Webs, respektive das aufeinanderfolgende Abrufen beliebiger Hyperlinks als Verbindung zwischen Webseiten mit Hilfe solch eines Programms wird auch als Internetsurfen bezeichnet. Neben HTML-Seiten können sie verschiedene andere Arten von Dokumenten anzeigen, dies wird dann über Plugins bewerkstelligt. 

Beispiel: Internet Explorer, Firefox, Opera, Safari...

Webspace

(engl. space – „Raum“) Jeder Computer der von seinem Besitzer dafür eingerichtet wurde den Zugriff auf die Festplatte aus dem Internet zu erlauben. Damit kann der darauf vorhandene Festplattenplatz für Homepages genutzt und dadurch auch verkauft werden. Wird aber auch gratis angeboten. 

Web-Provider

Hier wird dem Kunden Webspace auf professioneller Ebene angeboten.  In der Regel bieten diese Provider auch Datenbanken mit an. Außerdem ist die Sicherheit (und die Backups) meist besser als im Bereich privater Webspace-Provider. Hinweis: Auch wer seine Webseiten bei einem Provider liegen hat, behält natürlich alle Rechte für seine Domain(s). Bei einem Umzug ist der Provider verpflichtet, diese auf Verlangen des Kunden zum neuen Provider zu transferieren.

Domain

Ist ident mit einer vollwertigen Internetadresse, z.B. www.leantec.com. Wird aber oft auch im Zusammenhang mit einem Firmennetzwerk verwendet. Subdomains sind möglich, dass wäre dann z.B. www.de.leantec.com (gibts nicht, ist nur ein Beispiel). Kann aber beliebig erweitert werden.....www.unsinn.de.leantec.com usw. Beginnen tut es immer von hinten, d.h. leantec.com ist eine Untergruppe der viel größeren Domain .com. Letzteres (also .com, .at, .org etc. bezeichnet man auch als Top-Level Domain.

URL

Uniform Resource Locator. Eine bestimmte Adresse die auf eine bestimmte IP und dort auf einen bestimmten Ordner und eine bestimmte Seite verweist. Beinhaltet auch das Protokoll, also ftp, http, https.  Der URL zu dieser Website ist beispielsweise http://www.leantec.com/faq.shtml.

Hyperlink

Wird eine URL als Verweis von einer Seite auf eine andere verwendet nennt man das Hyperlink und verbindet somit einzelne HTML-Dokumente z.B. zu einer Homepage.

.htaccess

Mit .htaccess-Dateien kann auf Unix und Linuxservern einfach eine sichere Zugriffskontrolle, z.B. für einen Mitgliederbereich eingerichtet werden sofern dies vom Provider unterstützt wird.


Markus Pollack
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